Es hat fuer mich den Anschein, als ob - Privater Autobahn-Bau mit LKW-Maut-Unter…
autobahnn sind, die sich im Bereich Strassenbau fuer ihre eigenen
Unternehmensteile die Auftraege sichern wollen. Die wollen einfach
sicherstellen, dass die Gelder mit Sicherheit dorthin fliessen. Ist
ja nett. Kann man so machen. Sollte man dann aber auch so betrachten.
Die wollen also sicherstellen, dass die Mauteinnahmen wirklich in
ihre Taschen kommen und weder die Konkurrenz zum Zuge kommt noch auf
Ausbau und Unterhaltsmassnahmen verzichtet wuerde. Das Problem wird
sein, dass, sobald die Entscheidung ueber “machen oder lassen” beim
ehemaligen Auftragnehmer liegt, man sich eher fuer “lassen”
entscheidet. Denn kassiert wird ja trotzdem.
Anderes Thema: Kurz nach der Wiedervereinigung fuhren diverse
westdeutsche Unternehmer in die “bluehenden Landschaften” und
erzaehlten den dortigen Verwaltern der oeffentlichen Infrastruktur
von Public Private Partnership und dass doch bitte moeglichst viele
Aufgaben an private Dienstleister zu vergeben sind, denn diese
bringen das Know-How schon mit (”oder kennen Sie alle relevanten
Vorschriften aus dem FF, schaffen Sie aus eigener Kraft die so
wichtige DIN-9000-folgende-Zertifizierung fuer Ihre Abteilungen?
Haben Sie die Kapazitaeten, um Ihr Personal kurzfristig in allen
wichtigen Kernkompetenzen fuer die vielen neuen Regeln und vorallem
die Anforderungen der Marktwirtschaft fortzubilden? Usw. usf.”),
koennen Personal, vorallem hochqualifiziertes Fach- und
Beraterpersonal bei Bedarf kurzfristig von anderen Projekten und aus
dem Zentral-Kompetenz-Team kurzfristig hinzuziehen, um Engpaesse zu
ueberbruecken, Strukturen zu reorganisieren etc. pp. Bullshit Bingo
eben. Und, was das Tollste ueberhaupt ist: Das Ganze kostet nur rund
ein Drittel mehr, als wenn das die oeffentliche Hand selbst macht!
Zu meinem grossen Erstaunen liessen sich diverse Verantwortliche
wirklich uebers Ohr hauen bzw. ziemlich billig bestechen.
Irgendwie macht das Ganze auf mich einen aehnlichen Eindruck.
Gruss
Gottwalt