Re: … fragen sich die Ahnungslosen - Privater Autobahn-Bau mit LKW-Maut-Unter…
> Es wird ja immer gerne über die BWLer geschimpft hier. Aber wenn du
> davon ein wenig Ahnung hättest, könntest du dir leicht ausrechnen,
> dass die 650 Millionen Einnahmen durchaus eine vernünftige
> Größenordnung im Vehältnis zu den 230 Millionen Invetition sind. Und
> das aus zwei Gründen:
Wie schon oft geschehen gebe ich gerne zu, daß BWL nicht gerade meine
große Leidenschaft ist. (Ich bin schließlich Ingenieur, da sind
Kaufleute sozusagen die natürlichen Feinde. *gg*)
> 1. Müssen davon auch die Unterhaltskosten bestritten werden.
> Besonders die Reparatur der von den LKW’s verursachten Schäden geht
> gut ins Geld.
Du gehst dabei aber von der Annahme aus, daß diese Leistung auch
erbracht wird.
In den Verträgen wird das natürlich auch sicher sehr genau stehen -
nur: Papier ist geduldig. Denk nur mal an das Debakel mit Toll
Collect: Dort standen auch Termine, dort standen auch
Vertragsstrafen, was hat es letztlich gebracht?
> Es besteht sogar ein gewisses Riiko, dass diese Sache sich für die
> Investoren nicht rechnet, sie also Verlust machen.
Falls es wirklich so kommen sollte, wird halt die Notbremse gezogen
und die Betreibergesellschaft in die Insolvenz geschickt. Was soll
schon groß passieren? Man wird dann zähneknirschend doch wieder den
staatlichen Bautrupp vorbeischicken und die Reste des Straßenbelags
zusammenfegen lassen um es anschließend dann hoffentlich selbst zu
bewirtschaften.