Hybrid auf der Autobahn - Rußfilterförderung verhindert

autobahnPS: Meine Fahrleistungen sind so, das ich mit dem Diesel
> > wahrscheinlich bei /- 0 rausgekommen wäre. Ob sich ein Hybrid
> > gelohnt hätte? Auf der Autobahn bringt der auch nichts, im
> > Stadtverkehr aber mehr als der Diesel.
>
> Ein Hybrid bringt selbst auf langen Autobahnfahrten etwas, zumindest
> bei der Toyota/Lexus bauweise. Durch die Kombination des
> Verbrennungsmotor mit Elektromotoren kann der Verbrennungsmotor auf
> eine Drehzahl optimert werden. Dadurch steigt die Effizient. Ein
> vergleichbarer Motor, der über ein hohes Drehzahlspektrum seine
> Leistung erbringen muss, kann dagegen nicht so sehr auf Effizienz
> optimiert werden. Es gibt nicht viele Diesel die einen geringeren
> Verbrauch auf der Autobahn haben als ein Toyota Prius oder Honda IMA.
> Auch kann beim Hybrid bei gleichen Fahrleistungen der Motor eine
> Stufe kleiner gewählt werden.
Für einen reinen Benziner gesprochen hast Du Recht. Wenn Du aber den
Benzin-Hybriden mit einem konventionellen, nicht zu stark
motorisierten Diesel vergleichst (soll heißen: Der Diesel ist hoch
aufgeladen, hat aber eine Gesamtleistung eher unterhalb der Summe von
Benzin E-Motor des Hybriden), dann liegt bei gleichmäßiger Fahrweise
auf der Autobahn der Diesel einfach wegen seines höheren
Wirkungsgrades auch im Teillastbereich vorne. Leider bauen die
meisten PKW-Hersteller immer noch zu große Diesel in die Autos, bei
einer Kategorie wie dem Prius sollte eigentlich ein 1,2l-Motor
reichen, ich hatte einen Seat Ibiza SDI (ohne Turbo) mit satten 1,9l
Hubraum, den konnte ich aber bei gemütlicher Fahrweise trotzdem mit
4l/100km fahren. In Benzin-Litern wären das bei gleichem CO2-Ausstoß
gerechnet immer noch nur ca. 4,8l Benzin, preislich aber eher 3,3l
Superbenzin. Selbst die 4,8l mit dem Hybrid in einem Kleinwagen zu
unterbieten wird haarig, auch bei vorwiegend Autobahnfahrt. Jetzt
fahre ich einen Mazda 5, der braucht ca. 5.8l Diesel (außerorts),
aber in dieser Kategorie (mittlerer Familienwagen) gibt es noch nicht
einmal Hybridfahrzeuge zu kaufen.
Der Hybrid hat vor allem in der Stadt Vorteile, weil er eben die
Bremsenergie wieder nutzen kann. Auf der Autobahn ist ihm aber eher
die zusätzliche Last hinderlich, die er in Form seiner Akkus
mitschleppt. Und außer bei Kleinwagen ist die Technik im Moment noch
zu neu, ein Mittelklassefahrzeug ist eben auch um gut die Hälfte
schwerer als ein Kleinwagen. Und man kann nicht alles haben: Ein
Auto, das eine hohe Crash-Sicherheit hat, ist zwangsläufig
großvolumiger und schwerer als ein vom Innenraum her gleicher Wagen,
der auf geringen Verbrauch optimiert ist. Und dummerweise stellen die
Akkus immer noch relativ kompakte Massen dar, die im Crash-Fall auch
in irgend einer Form gesichert sein müssen. Von der Brandgefahr bei
einem eventuellen Kurzschluß nochmal ganz abgesehen.
Gruß, Axel

One Response to “Hybrid auf der Autobahn - Rußfilterförderung verhindert”

  1. Autobahn-leben » Blog Archive » Neulich auf der Autobahn - Marktforscher: Mobile Navigationssysteme… Says:

    […] Brust ins Auge” auf die Autobahn führen wollte. Unterwegs meldete sich die eingebaute Dame des öfteren mit “bitte wenden”, obwohl ich auf der Autobahn in der richtigen Richtung […]

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