Einfädeln auf die Autobahn - Raser unter sich
autobahnohl auf jeden Fall auf die rechte Spur zu wechseln und es
> einfach völlig zu ignorieren, dass ja jemand auf die Autobahn
> auffahren möchte, da man ja Vorfahrt hat. Dadurch muss ich nicht
> bremsen, der BMW auch nicht, dafür ein dritter, stimmts? Halte ich
> auch für besser.
Auf einer Beschleunigungsspur kann man auch mit nem kleinen Wagen
locker auf 100km/h und mehr kommen, bevor man sich einfädelt. Ggf.
muss man halt passend Gas geben, um dann in eine “langsame” Lücke auf
die Autobahn draufzukommen.
Interessant finde ich dann immer die Leute, die nichtmal vernünftig
auf die Autobahn kommen, wenn nur vereinzelt LKWs auf der rechten
Spur fahren.
> Und nun überleg du doch mal: Wieso bremse ich mit
> meinem Astra wohl noch weniger gern um 60 km/h als der BMW? Richtig,
> weil ich gerade mal 75 PS habe, welche ERHEBLICH länger benötigen um
> mich wieder auf Touren zu bekommen, wobei der BMW einmal das Gaspedal
> antippt und schon weiter ist.
Wenn die Höchstgeschwindigkeit von dem BMW sagen wir mal 200km/h ist,
und die Deines Astras ist 140km/h, dann wird die Zeit bei beiden
Fahrzeugen, um die 60km/h Unterschied wieder aufzuholen, in etwa
gleich sein.
> Wäre ich also wie von dir vorgeschlagen
> auf der rechten Spur geblieben, dann hätte ich den Verkehr durch
> meine lahmende Gegenwart noch weiter behindert.
Das bezweifle ich jetzt mit obiger Begründung dann doch mal.
> Was für ein Auto fährst du eigentlich?
Zumindest bin ich nur ungern mit “nur” 140km/h unterwegs und freue
mich dann wieder, wenn auf der linken Spur etwas weniger Verkehr ist.
Gruß,
Kernelpatch