Re: Was bringt mir DAB? - Zwischen Küche und Autobahn — noch eine…

autobahn Textnachrichten will, gehe ich ins Internet oder BTX. Wenn
ich Filme schaue, dann mache ich die Glotze oder DVD an. Wenn ich
konzentriert Musik anhören will, dann kommen Platten oder CDs ins
Spiel. Für die normale Rundumdieuhrberieselung -reisedienst.de/30/4-tage-sudtirol-mit-kastelruther-spatzenfest”>läuft das Radio. Den
RDS-Text nutze ich nur um mich zu vergewissern, dass ich tatsächlich
2 auf der RC gedrückt habe und somit FFH läuft - dumm, wenn dann
anstelle der Senderkennung ein Trailer, Telefonnummer oder Titel
angeszeigt wird. Im Auto, da lese ich manches mal den Text vom Radio.
Meist hupt dann plötzlich einer hinter mir, weil die Ampel
mittlerweile auf grün steht.
Radio ist, im gegensatz zu TV, Konserve oder Web ein Medium welches
nebenbei genutzt wird und natürlich zur Information (Nachrichten,
Verkehrsfunk und Aktueller Livebericht) Gut, man hört sich mal das
eine oder andere Ereignis (Fussball oder Papst) an, aber dabei
benötigt man keine Digitale Qualität.
Wie sieht es denn beim TV aus. Vielen genügt die (miese)
Kabelqualität. Auf einem 55er TV der neben einem Vorhang in der Ecke
steht fallen Bild und Tonschwächen nicht auf. Technisch versiertere
oder Preisfüchse nutzen Sat - wenn es möglich ist. Und dann gibt es
noch die grosse Gruppe der Analog-Kucker die nur ARD Drittes und ZDF
schauen. DVB-T bringt in diesem Falle nur ein züsätzliches Gerät und
Fernbedienung. Und eine kleine Gruppe die DVB-T deshalb nutzt, weil
man somit endlich in den Genuss von 5.1 Dolby gelangt - interessant
nur für die Privaten und ÖRs. Für N24, N-TV oder CNN reicht die
Kabelqualität. Allerdings sind die wenigstens Wohnzimmer 5.1 Tauglich
eingerichtet. Die Boxen stehen ganz oben im seitlichen Bücherregal,
wo sie nicht stören.
Mit dem Radio sieht es ähnlich aus. Morgens weckt einem ein kleiner
Radiowecker, in der Küche versucht ein Unterbaugerät gegen das
Brummen der Abzugshaube anzukämpfen, im WC ist ein Papierhalter mit
Radio sowie ein Duschradio und am PC hängen ein paar 9,95
Euro-Quäken. Digitalqualität kommt in keinem der Fälle mit einem
100Euro DAB-Empfänger auf. Und Zeit um die RDS-Texte zu lesen hat man
ebenfalls in keiner der Sitationen. Vielleicht meint jemand, man
könne dies alles über Lan realisieren. Toilette, Küche und
Arbeitszimmer haben Terrestrischen Empfang und wenn man von Raum zu
Raum geht, ist der Ton synchron. Im Wohnzimmer läuft Kabel. Der
Versatz ist nervend. Und bei DVB-T gibt es keine zwei Geräte die das
Programm
synchron übertragen. Jeder hat intern eine andere
Verabeitungszeit. Somit wäre ein Bluetooth Dusch- oder
Toilettenempfänger mit Sicherheit nicht mit einem Bluetooth
Unterbauempfänger in der Küche und dem PC-Streamer synchron.
DAB als Zusatzangebot für einige Genussmenschen, ja, aber nicht als
Ersatz für UKW Dauerberieselung.

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