Re: Gewusst wie… - Privater Autobahn-Bau mit LKW-Maut-Unter…
autobahnaue als privates Unternehmen eine Autobahn, nehme die Einnahmen
> solange mit, bis dann langsam der Gewinn wieder abnimmt, weil
> “plötzlich” die Sanierungskosten anfallen. Danach bin ich leider
> Pleite und der Staat (und wir) dürfen dann nun die marode Autobahn
> selbst flicken.
Ach ja, die Spezialisten kommen aus Ihren Löchern.
1. Der Vertrag läuft eh nur 30 Jahre. Die richtig teuren Sanierungen
(Brücken etc) werden also wohl erst weit später fällig.
2. Bei dem, was da an Verkehr im Moment drüber geht, dürfte das
bisschen Asphalt austauschen wohl aus der Portokasse kommen.
3. Wenn das das Denkmodell der Verantwortlichen wäre, frage ich mich
bloß, warum sie jetzt überhaupt so viel Kohle reinstecken.
Schliesslich dürfte der Neubau wesentlich teurer sein als jede
Reparatur. Warum also überhaupt bauen, wenn das alles so irre teuer
ist?
4. Selbst wenn: Dann bekommt der Staat halt eine marode Autobahn
zurück. Na und? Immer noch billiger, als sie ganz selbst finanzieren
zu müssen.
> Gewinnstreben und Grundversorgung, da habe ich immer so meine
> Zweifel. Weniger Salz im Winter streuen heißt auch mehr Gewinn im
> Säckel.
Das ist der erste Punkt, den ich wirklich stehen lassen kann, auch
wenn das natürlich vermutlich Peanuts sind.