Und noch ein Photo… - Big Brother auf der Autobahn

Nüchtern betrachtet ist diese ghref=”http://sonjaberndl.wordpress.com/category/alltag/”>anze Entwicklung eine Katastophe. Da
wird von einem “Erfolg” gesprochen, wenn Spitzeltechniken auf
Deutschlands Strassen eingeführt werden die dazu führen, dass im Auto
ein Recht auf Privatsphäre quasi nicht mehr gilt. Da steht schnell
die Frage im Raum wozu eigentlich diese altmodische Unterteilung
zwischen Ordungswidrigkeiten und Straftaten geführt wird.
Schliesslich wird man bei “kleinsten Verkehrverstössen” erfasst, wie
es bis heute nur im Strafrecht üblich ist.
Glauben an die Löschung von Daten ist eben auch eine Glaubensfrage,
da diese kleinen Bits und Bytes doch so praktisch sind. Wo ist die
Kontrollinstanz, die den normalen Menschen ruhig schlafen lässt, weil
er weiss, dass seine Akte im Moment nicht dicker wird.
Interessant wird es dann, wenn sich direkte Konsequenzen aus den
erfassten Daten ergeben, z.B. gehäufte Kontrollen auf dem Heimweg, da
man schnell mal in eines der mittlerweile vielseitigen Raster fallen
kann.
Spannend auch zu beobachten sind im Gegensatz dazu die Reaktionen,
wenn es darum geht mehr Transparenz ins politische Geschehen zu
bringen oder an den Grundfesten der Immunität zu rütteln.
Ich frage mich wie lange es noch dauern wird mit den ganzen
biometrischen Erfassungen, RFID Chips in Pässen, Photos, Filmen und
noch mehr Photos, bis Privatsphäre Hand in Hand mit Kriminalisierung
geht?
An die Vernunft unserer Stellvertreter zu appelieren scheint mir
aufgrund der im Artikel gemachten Äusserungen nicht besonders
erfolgversprechend. Es ist Zeit mal wieder auf die Strasse zu gehen
und den ganzen Unmut, der sich auch in diesem Forum widerspiegelt,
kund zu tun.
Ich zumindest habe langsam aber sicher “die Schnauze gestrichen
voll”.

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